e-Science und Grid - 1. Call (abgeschlossen)

e-Science und Grid-Middleware


In der ersten Bekanntmachung zum Thema „e-Science und Grid-Middleware zur Unterstützung wissenschaftlichen Arbeitens“ wurde zur Etablierung einer flexiblen, nationalen Grid-Struktur als technischer Grundlage für die Realisierung wissenschaftlicher Arbeitsumgebungen aufgerufen.

Seit dem 1. September 2005 haben fünf Community-Projekte und das D-Grid-Integrationsprojekt mit dem Aufbau einer nachhaltigen D-Grid-Infrastruktur in Deutschland begonnen.

Den Community-Projekten kommt die Aufgabe zu, für fortgeschrittene Nutzergruppen fachbezogene Grid-Lösungen mit hohem generischen Potenzial zu schaffen. Das Integrationsprojekt wird die Entwicklungen aller Projekte bündeln, grundlegende Strukturen und Dienste aufbauen und für eine breite Nachnutzung aufbereiten.

Geförderte Forschungsprojekte

Integrationsprojekt

DGI
Bereitstellung einer deutschlandweiten Infrastruktur als notwendige Voraussetzung für den Aufbau von Dienstleistungen und deren breite Nutzung durch die Wissenschaft. Leitung: Forschungszentrum Karlsruhe (FZK)

Community-Projekte

AstroGrid-D
Entwicklung eines Rahmens samt zugehöriger Standards für das kollaborative Management astronomiespezifischer Ressourcen (zum Beispiel Teleskope) und einer dafür geeigneten Infrastruktur. Leitung: Astrophysikalisches Institut Potsdam (AIP)

C3 Grid
Entwicklung eines transparenten Systems zur effektiven wissenschaftlichen Analyse von hochvolumigen Erdsystemmodell- und -beobachtungsdaten für die deutsche Erdsystemforschung. Leitung: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bremerhaven

HEP Grid
Entwicklung von Anwendungen und Komponenten zur Datenauswertung in der Hochenergiephysik. Leitung: Deutsches Elektronen Synchrotron (DESY), Hamburg

InGrid
Grid-Umgebung für ingenieurwissenschaftliche Anwendungen, Zusammenführung von Modellierungs-, Simulations- und Optimierungskompetenz. Leitung: Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart (HLRS)

MediGrid
Grid-unterstützte Verbesserung der interdisziplinären, weitgehend standortunabhängigen Zusammenarbeit in der medizinischen Forschung sowie die Realisierung exemplarischer Anwendungen. Leitung: Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF), Berlin

Ansprechpartner

  • Matthias Kuom

    • Projektträger im DLR
    • Softwaresysteme und Wissenstechnologien (PT-SW)
    • Rutherfordstr. 2
    • 12489 Berlin
    • Telefonnummer:| 030 - 670 55 - 729
    • Faxnummer:| 030 - 670 55 - 762
    • E-Mail-Adresse: matthias.kuom@dlr.de

    Dr. Dirk Franke

    • Projektträger im DLR
    • Softwaresysteme und Wissenstechnologien (PT-SW)
    • Rutherfordstr. 2
    • 12489 Berlin
    • Telefonnummer:| 030 - 670 55 - 755
    • Faxnummer:| 030 - 670 55 - 762
    • E-Mail-Adresse: dirk.franke@dlr.de